Bei Eurowings drohen Streiks

Eurowings-Flugbegleiterin, Symbolbild — Foto: N. Grund

Gewerkschaft verdi kritisiert den Billigflieger der Lufthansa scharf.

Nach monatelangen "ergebnislosen Gesprächen" rund um die Arbeitsbedingungen der etwa 1.000 Eurowings-Flugbegleiter droht die Gewerkschaft verdi der Lufthansa-Billigflugtochter nun mit Streiks.

"Es gibt keinen Grund für den Aufschub von Streiks", erklärte Verhandlungsführer Volker Nüsse gegenüber der Deutschen-Presse Agentur. Denn 13. Verhandlungsrunden hätten bislang keinen Durchbruch gebracht.

Die Gewerkschaft verdi fordert "verlässliche Dienstpläne, Arbeits- und Bereitschaftszeiten" und einen "schlagkräftigen Betriebsrat".  Dies werde von Eurowings jedoch abgelehnt, zudem teile die Airline ihre Flugbegleiter teils zu 18 Stunden langen Diensten ein, was gegen die bestehenden Tarifverträge sei. "Die Situation ist für die Beschäftigten nicht mehr länger tragbar."

Eurowings selbst kritisierte die Streiks. Die geplanten Maßnahmen der Gewerkschaft seien nicht nachvollziehbar, heißt es.

(red)

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